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27.07.2003
Aphorismen und Weisheiten
 

 

APHORISMEN UND WEISHEITEN

 

 

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A

 

Die Frage Gottes an Adam:  wo bist Du? - durchzieht die ganze Bibel und die ganze Geschichte der  Menschheit. Wurde sie einmal beantwortet?

 

Was ein Alter im Sitzen sieht, kann ein Junger nicht einmal im Stehen erblicken.

 

Wir haben nichts zu verlieren ausser unserer Angst.

 

Angst ist meistens  Mangel an Wissen.

 

Der Ausgangspunkt des Aufwachen ist, wo wir sind, nicht wo wir sein moechten. Die Selbstannahme ist der Erste Schritt.

 

Die Seligkeit eines Augenblicks Verlaengert das Leben um tausend Jahre.

 

Bewusst ueber die ungeheure kraft der Vergangenheit und Zukunft werden und sich von dieser macht befreien um den Augenblick Achtsamkeit zu schenken.

 

Nichts braucht zu geschehen damit der Augenblick in sich vollstaendig wird. Es folgt immer etwas.

 

Den Augenblick so wichtig zu machen, dass er es Wert ist gelebt zu werden.

 

Aus dem Schlaf des Automatismus und des Unterbewusstsein aufwachen.

 

B

 

Wir sind nicht nur zu Besuch hier!

 

Immer wenn etwas aus Deinem Leben verschwindet, ist es ein Zeichen dafuer, dass etwas Besseres nachkommt

 

Mit dem Buddhismus kann man  Sich von der Welt entfernen, und somit sich auch vom Boesen befreien. Mit dem Abstand der Realitaet kommt dann  ein Zustand der voelligen Indifferenz gegenueber der Welt.  Bringt dieser Zustand die Einheit mit Gott?  Es ist ganz bestimmt ein Weg der Selbstreinigung, aber ob es auch  ein  Weg der Liebe ist?  Und die Liebe ist das Gegenteil des „Selbstzweck“  Hier setzt die Mystik der Karmelitern  da an,  wo die Reflexionen Buddha fuer das geistliche Leben aufhoeren.

C

 

D

Alles was unter Druck gestellt wird, zieht sich zusammen oder implodiert!

 

Je oefter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit. (Voltaire)

 

Der Kluegere gibt solange nach, bis er der Duemmere ist...

 

E

 

Der Edelmann haelt sich an das was recht ist, der Kleinmann an das was nutzen bringt.

Der Edelmann fuegt sich ein, aber macht sich nicht gleich, der Kleinmann macht sich gleich, aber fuegt sich nicht ein.

Der Edelmann stellt Anforderung an sich selbst, der Kleinmann an die anderen.

 

Hinter jede Polaritaet lebt eine Einheit. Unser Bewusstsein kann allerdings die Einheit nur zerlegen und nacheinander betrachten

 

Alle Religionen lehren den Weg aus der Zweiheit in die Einheit. Daraus ergibt sich dass Religionen nicht an das Verbessern der Welt interessiert sind, sondern an das Verlassen der Welt.

 

 

Es ist die Polaritaet die uns zu Entscheidungen zwing. Der eine P˘le lebt von der Existenz des Anderen und ist alleine nicht lebensfaehig. Den einen P˘le zu bekaempfen gegen den Anderen ist zwecklos. Die Ablehnung der Haelfte aller Moeglichkeiten bringt sie nicht zum Verschwinden. In der Einheit ist keine Entscheidung mehr zu treffen aber auch keine Erkenntnisfaehigkeiten mehr gebraucht. Das waere ein retour zum Paradies bevor die Einheit mit dem Baum der Erkenntnis verloren ging.

 

Wir zerlegen und fragmentieren alles durch unser Denken und Analysen und zerstoeren damit die Einheit.

 

Ist die Entwicklung der Welt das Schicksal Gottes?

 

Die Erbsuende ist eigentlich eine Erblast.

 

Erfolg ist Gluecksache, sagt der Versager.

 

Die Ewigkeit ist nur Zeitlosigkeit.

 

F

 

Ein Fehler machen und ihn nicht korrigieren, erst das heisst einen Fehler machen.

 

Nicht das „Finden“ zaehlt, sondern das „gefunden werden“,

Nicht das Suchen“ zaehlt oder der  Weg,  sondern dass an unseren „gehen“ erkannt zu werden.

 

Wichtig ist nicht mit welcher  Frau man schlafen geht, sondern mit welcher Frau man aufwacht.

 

Freiheit herrscht nicht.

 

Freundschaft ist kauflich aber Freunde sind unbezahlbar.

 

G

Das wahre Gebet soll eine Initiative Gottes in uns sein.  Sind wir dazu bereit?

 

Ein Augenblick Geduld kann viel Unglueck verhueten.

 

Die Vergangenheit ist Gedaechtnis, die Zukunft ist Hoffnung, die Gegenwart ist Bewusstsein.

 

Gott sieht das Gegenwaertige aus der Sicht der Zukunft. Aus der Sicht des Menschen ist die Zukunft eine Extrapolation des Gegenwaertigen. Und genau hier verstehen wir uns nicht mehr.

 

Ich sage nicht ich weiss, sondern ich glaube. Glaube ist nicht ▄berzeugung, sondern Hoffnung. . Spueren, staunen und erfahren, ohne zu wissen weder zu suchen.

 

Mancher traeumt so lange vom Glueck, bis er es schliesslich verschlaeft.

 

Gluecklich ist wer hat was er will, und wer will was er hat!

 

Gott wissenschaftlich zu erklaeren oder zu wiederlegen ist absurd.  Ein Gott den wir definieren koennen ist nicht laenger Gott!

 

▄ber Gott reden, von Gott reden, mit Gott reden, aber das wichtigste ist Gott in uns sprechen lassen.

 

Ist die Entwicklung der Welt ein Schicksal Gottes?

 

H

Die fundamentale Schoepfungsharmonie kann man feststellen und beschreiben aber nicht erklaeren.

 

Hochmut wachst aus dem Vergleich mit den Anderen.

 

I

Was wirklich zaehlt, ist Intuition. (Einstein)

 

J

Die Juden tragen die Zeichen der „goettlicher Auserwaehlung“ und leider muessen sie auch manchmal dafuer zahlen.

 

K

 

Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen.

 

Der Kluge laesst sich belehren, der Unkluge weiss alles besser.

 

Die Kontemplation ist ein anderer Zustand, sowie das Wasser das zu Dampf wird.

 

Im Koran bekommt Gott die schoensten Namen, doch  bleibt es ein Gott ausserhalb der Welt, kein  Erloeser sondern ein Richter.

 

Die Leute schlagen jeden Tag Jesus auf den Kreuz und lassen ihn einfach dort haengen!

 

L

 

Lache und die ganze Welt lacht mit Dir, weine und Du weinst alleine.

 

Alles was lebt ist dazu bestimmt sich voll zu sich selbst zu entfalten.

 

Leben ist  Liebe, der Urgedanke der Schoepfung,  dass in Harmonie das gesamte Universum durchdraengt.

 

Alles ist Liebe da alles Geschenkt wurde. Dafuer darf man nicht nach dem Nuetzlichen schauen sondern nach dem Schoenen.

 

 

M

 

Niemandem Macht verleihen, den die Macht ist ausschliesslich in uns.

 

Der Mensch ist immer gross, auch in seine Schwaechen.

 

Sehen wir den Menschen oder nur den Gedanken den wir ueber ihm haben?

 

N

 

Vorsicht ist die Mutter der Weisheit, Nachsicht ist die Weisheit der Mutter.

 

Die Natur hat keine moralischen Verpflichtungen.  Der Regen faellt auf den Gerechten sowie auf den ungerechten.

 

Der  Weg aus der Not ist oft der Weg durch die Not. Gott erspart uns den Weg nicht, aber geht mit uns.

 

O

 

P

 

Um aus der Polaritaet heraus zu kommen suche ich den Indifferenzpunkt. Dort finde ich Ruhe uns Stille.

 

Q

 

R

 

Rede nur, wenn du gefragt wirst, aber lebe so, dass man dich fragt!

 

Reden ist saehen Schweigen ist ernten

 

S

 

Sage nicht immer was du weisst, aber wisse immer, was du sagst. (Matthias Claudius)

 

Alles haengt von wie wir die Dinge sehen und nicht von wie sie sind.

 

Das Beziehungsgewebe der Schoepfung ist dynamisch. Es ist kein Plan, sondern eine Richtung die von der Liebe getrieben wird.

 

Wir sind Mitschoepfer Gottes und sollten die Schoepfung fertig machen.

 

Man muss das werden was man ist, dieses werden ist ein Folge des Sein.

 

Warum nach einem Sinn suchen wenn man nicht einmal weiss was der Sinn ist?

 

T

 

Wer Treue sucht dem bedeutet Treue mehr als Liebe

 

U

 

V

 

Erfolg ist Gluecksache, sagt der Versager.

 

Wer verstehen kann, kann auch verzeihen.

 

Vorsicht ist die Mutter der Weisheit, Nachsicht ist die Weisheit der Mutter.

 

 

W

Der Mensch darf nicht zur Wahrheit gezwungen werden. Seine Natur und seine Freiheit draengt ihn dazu sie zu suchen. Er kann an der Wahrheit nur teilhaben, wenn er sie selber sucht und findet.

 

Wenn die Wahrheit verdraengt wird, wird die Situation zum Diktat, und man wird der Spielball der Umstaende.

 

Wir haben keinen freien Willen, nur eine freie Wahl.

 

Wie Deine Wuensche, so Dein Wille,

Wie Dein Wille, so deine Tat, und

Wie deine Tat, so Dein Schicksal.

 

X

 

Y

 

Z

 

War Gott im Schoepfungsakt Sinn und Zweck gebunden?

 

Der Mensch ist eine Zeitfigur im Werden.

 

Durch die Zukunft tritt die Ewigkeit in der Zeit hinein

 

 

Quellen und Autoren :

Heiliger Augustinus, Francoise Chandernagor, Depak Chopra, Matthias Claudius,Albert Einstein, Konfuzius, Francois  de La Rochefoucauld  Jean Baptiste Molière, Friedrich Wilhelm Nietzsche, Paracelsus, Georg Simmel, Christiane Singer, William Somerset Maugham, Spaemann, Gerhard Staguln, David Steindl Rast, Rabindranath Tagore, Tscheng Ha, Gerd Uhlenbruc, Voltaire,  Derek Webster, Maurice Zundel

 


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